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Über uns

Vorstand

Problemstellung und Ziele

Satzung

 
Vorstand

Vorstand des Vereins (alphabetisch):

 

Dr.med. Sevgi Erdenen

Dr. Oylar Saguner, Vorsitzender

Dr. med. Tarik Ugur, Sekretär

Dr.med. Haluk Şenuysal, Mitglied

Dr.med. Oktay Tuğ, Stellv. Vorsitzender

 

Beiratsmitglieder (alphabetisch):

Generalkonsul Mustafa Kemal Basa (Seit Sep 2015)

Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning

Prof. Dr. Jörn Rüsen

Dezernent Dr. Oliver Scheytt

Jürgen Becker

Problemstellung und Ziele

Warum ist ein Deutsch-Türkisches Sprach- und Kulturinstitut für integrative Bildung nötig?

I. Präambel

Das Türkische Kulturinstitut ist eine gemeinnützige Einrichtung mit dem Ziel, die Integration der türkischsprechenden Immigranten in Deutschland (hier NRW im Allgemeinen und Essen im Besonderen) zu fördern und das Bildungsniveau der ankommenden Generationen an die deutschen Kinder anzugleichen. Ferner, die deutsche Öffentlichkeit, die immer stärker mit der Immigrantenkultur in Kontakt kommt, in der Türkischen Kultur und Sprache aufzuklären.

II. Ausgangspunkte

A. Soziale

  1. Die Anzahl der türkischsprechenden Immigranten erreicht 2,9 Mio. Ca 70% davon sind Frauen und Kinder.

  2. Ca. 1.200.000 davon haben schon die deutsche Staatsangehörigkeit erworben. Tendenz ist mit großen Schritten steigend.

  3. Die meisten Vertreter der 3. und 4. Generation der türkischsprachigen Immigranten haben Ihre Ehepartner in der Türkei ausgesucht und nach Deutschland geholt. Mit dem Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft wird die Anzahl der Ehepartner aus der Türkei steigen.

  4. Die Eheschließungen zwischen Deutschen und türkischsprachigen Immigranten nehmen auch zu. Die gebildeten deutschen Ehepartner wollen die Sprache und Kultur der/des Ehepartner(-in)s anständig lernen.

  5. Die Geburtenrate der türkischen Immigranten ist im Verhältnis zu der deutschen Bevölkerung sehr hoch. In bestimmten Vierteln Essens ist der Anteil der Kinder der türkischsprachigen Immigranten in den Schulen bis zu 20% - Tendenz steigend.

B. Wirtschaftliche

  1. Weil die beiden Elternteile in den meisten Fällen arbeiten, werden die Kinder zwischen 0-3 Jahren von den Großmüttern gehütet. Weil es Geld kostet und es kulturelle Hemmungen und Bedenken gibt, werden die Kinder kaum an deutsche Familien zur Erziehung gegeben.

  2. Viele türkischsprachigen Immigrantenfamilien wollen Ihre Kinder möglichst schnell im Berufsleben mit eigenem Einkommen sehen.

  3. Nach der Einführung der Zollunion mit der EU ist die Türkei einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Deutschlands geworden. Viele Deutsche Firmen haben Stützpunkte in der Türkei und wollen ihre Mitarbeiter türkisch lernen lassen.

  4. Durch die Etatkürzungen wurde die Anzahl der Unterrichtsstunden in Türkisch in den letzten Jahren stark abgebaut. Weil in diesen Unterrichtsstunden die in der Familie fehlende korrektive und aufbauende deutsche Sprache auch befördert wurde, war die Förderung des Deutschunterrichts in diesen Klassen sehr stark.

C. Bildungsqualität

  1. Der große Anteil der Immigranten stammen aus ländlichen Gebieten der Türkei mit sehr niedrigem Bildungsniveau. Weil die Männer (besonders der ersten und zweiten Generation) durch die Förderung in der Familie und die Bildungsoffensive des Militärdienstes in der Türkei im allgemeinen ausgebildet werden, sind die Frauen wegen der sozialen Struktur dieser Gebiete von der Dürftigkeit der allgemeinen Schulbildung am meistens betroffen. Auch später im Leben haben die Frauen kaum eine Chance, sich in der Gesellschaft weiterzubilden.

  2. Weil der Islam den öffentlichen Auftritt der Frau in religiösen Angelegenheiten sehr stark beschränkt und die islamische Religion keine institutionelle Gemeinschaft im Sinne der christlichen Kirche hat, werden diese Frauen auch von der Religionsgemeinschaft nicht ausgebildet.

  3. Insbesondere die Kinder zwischen 0 und 3 Jahren werden zur Erziehung den Müttern oder Großmüttern mit oben erwähntem Bildungsniveau überlassen. Die Mütter und Großmütter sprechen kein Deutsch geschweige denn, daß sie ihre eigene Muttersprache wegen oben erwähnter Gründen gut sprechen.

  4. Weil die Kinder ab 3 Jahren im Kindergarten anfangen, deutsch zu lernen, haben sie das Dilemma, diese neue Sprache "deutsch" auf keiner gefestigten Säule einer Muttersprache zu stellen und darauf zu bauen.

  5. Weil die Kinder im Schulalter aus diesen Schichten kommen, haben sie große Schwierigkeiten, mit den deutschen Schulkameraden Schritt zu halten und werden rückfällig. Mit Mühe und Not erreichte Abschlüsse sind sehr schlecht, um sich im Berufsleben behaupten zu können.

  6. Durch schlechte Abschlüsse werden höhere Ausbildungswege dieser Immigrantenkindern stark eingeschränkt. Hochschulbildung wird fast unmöglich.

  7. Weil die Schulbildung im Grundgesetz verankert ist und der Staat den Auftrag und die Pflicht hat, alle Mitbürger gleichberechtigt auszubilden, müssen die Immigrantenkinder zur Schulbildung aufgenommen werden. Sie kommen aber ohne die nötige Grundlage für eine angemessene Schulbildung. Aus diesem Grund ist unser Bildungswesen auf dem Wege, zu scheitern. Um diese Gefahr abzuwenden, muß der Staat im jetzigen Stadium entweder das allgemeine Bildungsniveau senken und die Position im globalen Wettbewerb verlieren oder den türkischsprachigen Immigrantenkindern den Schulweg sperren, bis sie die sprachliche Eignung vorweisen können. Beides ist nicht möglich.

Satzung

1.0    NAME UND SITZ

1.1    Der Verein führt den Namen

"Deutsch-Türkisches Kulturinstitut

für Intergrative Bildung und Forschung"

1.2    Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Namenzusatz "eingetragener Verein" in der abgekürzter Form "e.V."

1.3    Der Verein hat seinen Sitz in Essen

1.4    Das Geschäftsjahr ist Kalenderjahr.

2.0    ZWECK DES VEREINS

2.1    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2.2    Der Verein verfolgt ausschließlich kulturelle und kulturpolitische Zwecke um die Integration von Ausländer in die Deutsche Gesellschaft ohne ihre kulturelle Identität zu verlieren, zu ermöglichen. In diesem Rahmen

2.3    Der Satzungszweck des Vereins wird verwirklicht insbesondere durch:

2.3.1    Das Organisieren von Schulungen in der Türkischen Sprache und Kultur für die Ausbilder der Integrativen Bildungsoffensive in Zusammenarbeit mit der Stadt Essen.

2.3.2    Das Organisieren von Deutschunterrichten mit den Ausbilder, die gemäß Par.2.3.1 ausgebildet sind, am Nachmittags für Türkische Eltern und Großeltern zusammen mit ihren Kindern in KITA´s, die als Gemeindeschulen umfunktioniert werden;

2.3.3    Das Organisieren von Schulungen für türkische Kinder und Jugendliche in ihrer Muttersprache und Kultur damit sie die Deutsche Sprache besser aneignen können und sich in die Deutsche Gesellschaft ohne ihre Kulturerbe zu verlieren integrieren können.

2.3.4    Das Organisieren von Schulungen in der Türkischen Sprache und Kultur für die Deutsche Mitbürger, die daran interesse haben.

2.3.5    Das Organisieren von öffentlichen Diskussionsrunden und/oder Konferenzen über Integrative Bildung und Forschung sowie Interkulturelle Fragen.

2.3.6    Das Organisieren von Ausstellungen , Vorträgen oder Dia-/Filmvorführungen über Integrative Bildung und Forschung sowie Interkulturelle Fragen.

2.3.7    Veröffentlichungen über Integrative Bildung und Forschung sowie Interkulturelle Fragen.

2.3.8    Durchführung wissenschaftlicher Studien zur Erforschung der Integration der türkischen und anderen ausländischen Mitbürgern.

2.3.9    Durchführung wissenschaftlicher Studien um das multikulturelle Image des Kultur- und Wirtschaftsstandorts Deutschland im Ausland.

2.3.10   Ausbau einer multimedialen Bibliothek der Integrativen Bildung und Interkultureller Forschung.

2.3.11   Ausbau einer interaktiven Schulungssystem per Internet mit Konferenzschaltungen zu den führenden Universitäten der Türkei.

2.3.12   Vermittlungen von qualifizierten Wissenschafts-und Kulturkontakten.

2.3.13   Für die Verwirklichung der obengenannten Ziele, Stiftungen gründen, Stipendien geben und Preise ausschreiben.

2.4    Der Verein strebt den Status eines Institutes der Universität GHH-Essen gemäß § 36 WissHG.

3.0    SELBSTLOSIGKEIT

3.1    Der Verein ist selbstlos tätig.

3.2    Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4.0    FINANZIERUNGSMITTEL

4.1    Die zur Erfüllung des Vereinszwecks erforderlichen Mittel werden aufgebracht     insbesondere durch:

4.1.1    Mitgliedsbeiträgen der ordentlichen Mitglieder

4.1.2    Etwaige Zuschüsse aus der Stadt-, Landes- und/oder Bundesmitteln sowie EU-Mitteln.

4.1.3    Spenden

4.1.4    Erträge des Vereinsvermögens

4.1.5    Eintrittsgelder für Veranstaltungen

4.1.6    Erträge aus den beauftragten Forschungsprojekten

4.1.7    Erträge aus den Kursgebühren

4.2    Mindestjahresbeitrag ist auf 72,00 Euro festgesetzt.

5.0    VERWENDUNG DER MITTEL

5.1    Mitteldes Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

5.2    Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

6.0    KÖRPERSCHAFTSFREMDE AUSGABEN

        Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

7.0    MITGLIEDSCHAFT

7.1    Der Verein besteht aus Gründungsmitgliedern, ordentlichen Mitgliedern, Ehrenmitgliedern und fördernden Mitgliedern.

7.2    Mitglieder des Vereins können natürliche und/oder juristische Personen werden.

7.3    (in alphabetischer Rheihenfolge) Frau Dr.med. Sevgi Erdenen, Herr Dr. Uwe Kirstein, Frau Helene Mahnert-Lueg, Herr Ünal Nas, Herr Dr. Halis Özkan, Herr Reinhard Platzer, Frau Ina Seeberg, Herr Oylar Saguner, Herr Dr. Haluk Senuysal, Herr Dr. Oktay Tug, sind die Gründungsmitglieder.

7.4    Ordentliches Mitglied kann jede voll geschäftsfähige natürliche Person und/oder juristische Person werden. Ein nicht rechtfähiger Verein wird nicht aufgenommen.

7.5    Förderndes Mitglied kann werden, wer die Idee und die Arbeit des Vereins ideell oder materiell unterstützt.

7.6    Ehrenmitglied kann werden, wer sich für den Verein und die Erfüllung seine Aufgaben im besonderen Maße verdient gemacht hat.

7.7    Die Beitrittserklärung ist schriftlich vorzulegen.

7.8    Über die Aufnahme der ordentlichen und fördernden Mitglieder bzw. die Ernennung der Ehrenmitglieder entscheidet der Aufsichtsrat nach der Vorlage des Vorstandes. Der Eintritt wird mit Aushändigung einer schriftlichen Aufnahmeerklärung wirksam.

7.9    Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

8.0    AUSTRITT DER MITGLIEDER

8.1    Die Mitglieder sind zum Austritt aus dem Verein berechtigt.

8.2    Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat möglich. Der entrichtete Mitgliedsrbeitrag wird nicht zurückerstattet.

8.3    Der Austritt dem Vorstand schriftlich zu erklären. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist (Abs.9.2) ist rechtzeitiger Zugang der Austrittserklärung an ein Mitglied des Vorstands erforderlich.

8.4    Der Tod eines Mitglieds bewirkt seinen sofortiges Austritt.

9.0    AUSSCHLUß DER MITGLIEDER

9.1    Der Ausschluß aus dem Verein ist entweder bei nicht entrichten des Mitgliedsbeitrag trotz zweimaliger Mahnung automatisch oder nur bei wichtigem Grund per Entscheidung der Mitgliederversammlung zulässig.

9.2    Die Mitgliedsbeiträge sind bis spätestens Ende Februar eines laufenden Jahres zu entrichten.

9.2.1    Die säumigen Mitglieder werden insgesamt nur zwei Mal schriftlich gemahnt.

9.2.2    Das Mahnverfahren ist bis Ende April des betreffenden Jahres abzuschließen.

9.2.3    Die Mitgliedschaft erlischt automatisch, wenn trotz zweimaliger Mahnung der fällige Mitgliederbeitrag nicht gezahlt wurde

9.2.4    Der Vorstand hat seinen Antrag dem bei wichtigem Grund auszuschließenden Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Hauptversammlung schriftlich mitzuteilen

9.2.5    Eine schriftlich eingehende Stellungnahme des Mitglieds ist in der über den Ausschluß entscheidenden Versammlung zu verlesen.

9.2.6    Der Ausschluß eines Mitglieds wird sofort mit der Beschlußfassung wirksam.

9.2.7    Der Ausschluß soll dem Mitglied, wenn es bei Beschlußfassung nicht anwesend war, durch den Vorstand unverzüglich eingeschrieben bekanntgemacht werden.

10.0    ORGANE DES VEREINS

10.1    Vorstand

10.1.1    Der Vorstand (§26 BGB) besteht aus der/dem Vorsitzende/n, zwei Stellver-tretenden-Vorsitzenden, dem/der Schriftführer/in, und dem/der Kassierer/-in und fünf Beisitzern.

10.1.2    Die/Der Vorstandsvorsitze/r und zwei Stellvertretende Vorsitzende bilden den Geschäftsführenden Vorstand.

10.1.3    Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstandsvorsitzenden und die übrigen Mitglieder des Vorstandes.

10.1.4    Der Vorstand legt ein Jahresveranstaltungsplan binnen 4 Wochen nach der Bestellung des Vorstandes dem Aufsichtsrat zur Genehmigung vor.

10.1.5    Die Vorstandsmitglieder sind jeweils allein zur Vertretung des Vereins berechtigt.

10.1.6    Der Vorstand wird durch Beschluß der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren bestellt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstands im Amt.

10.1.7    Der gewählte und bestellte Vorstand bestimmt die stellvertretenden Vorsitzenden, den/die Schriftführer, den/die Kassierer/in selbst.

10.1.8    Das Amt eines Mitglieds des Vorstands endet mit seinem Ausscheiden aus dem Verein.

10.1.9    Verschiedene Vorstandsämter können nicht in eine Person vereinigt werden.

10.1.10    Der Vorstand ist in der Weise beschränkt (§26 Abs.2 Satz 2 BGB), daß zur Aufnahme eines Kredits von mehr als 1.000,-(m.W.:eintausend) Euro, die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich ist.

10.1.11    Der Gründungsvorstand ist beauftragt, eine Geschäftsordnung zu erlassen, die insbesondere die Aufgaben und die Zusammenarbeit der Vorstandsmitgliedern untereinander regelt. Die Geschäftsordnung bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrates.

10.2    Der Beirat

10.2.1    Der Beirat hat 10 Mitglieder. Er besteht aus 1 Vorsitzenden, 1 stellvertretenden Vorsitzenden, 1 Schriftführer und 7 Mitgliedern. Herr Ahmet Akarcay, der Generalkonsul der Türkei in Essen, Frau Prof.Dr. Ursula Boos-Nünning, Frau Gudrun Hock, Herr Dr. Eşref Ünsal, Herr Prof.Dr. Faruk Şen, Herr Prof.Dr. Jörn Rüsen sind ständige Mitglieder des Beirats. Die 4(vier) Mitglieder des Beirats, die zu wählen sind, werden bei jeder Wahlvollversammlung für drei Jahre gewählt.

10.2.2    Die Hauptaufgabe des Beirates ist die Überwachung des Vorstandes bei der Führung des Vereins nach dem Satzungszweck in obigen § 2.0.

10.2.3    Der Beirat beschließt über den von dem Vorstand vorgelegten Jahresveranstaltungsplan sowie über die Aufnahme der von dem Vorstand vorgeschlagenen ordentlichen, ehren und fördernden Mitgliedern binnen 3-Wochen nach der Vorlage von dem Vorstand.

10.2.4    Die Beschlüsse des Beisrats werden mit einfacher Mehrheit gefaßt.

10.2.5    Der Aufsichtsrat kann mit einfacher Mehrheit eine Wahlvollversammlung berufen.

11.0    Mitgliederversammlung

11.1    Berufung der Mitgliederversammlung

11.1.1    Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich einzuberufen.

11.1.2    Nach Ausscheiden eines Mitglieds des Vorstands ist eine Mitgliederversammlung binnen 3 Monaten einzuberufen.

11.1.3    In dem Jahr, in dem keine Vorstandswahl stattfindet, haben der Vorstand der nach Abs.11.1.1 zu berufenden Versammlung einen Jahresbericht und eine Jahresabrechnung vorzulegen und die Versammlung über die Entlastung des Vorstands Beschluß zu fassen.

11.2    Form der Berufung

11.2.1    Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen zu berufen.

11.2.2    Die Berufung der Versammlung muß den Gegenstand der Beschlußfassung (=die Tagesordnung) bezeichnen.

11.2.3    Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung an die letzte bekannte Mitgliederanschrift.

11.2.4    Die Einladung soll den Hinweis erhalten, daß im Falle eines nicht Beschlußfähigkeits des ersten Hauptversammlung, eine zweite Hauptversammlung eine halbe Stunde später im gleichen Ort mit erleichterter Beschlußfähigkeit (Abs. 11.3.5) einberufen worden ist.

11.3    Beschlußfähigkeit

11.3.1    Beschlußfähig ist jede ordnungsgemäß berufene Mitgliederversammlung mit mindestens 1/3 der Vereinsmitglieder. Nur die Mitgliederversammlung, die die Auflösung des Vereins beschlossen soll, bedarf die Anwesenheit von 2/3 der Vereinsmitglieder.

11.3.2    Ist eine zur Beschlußfassung nur über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Abs. 11.3.1 nicht beschlußfähig, so wird vor Ablauf von vier Wochen seit dem Versammlungstag ein weitere Mitgliederversammlung mit Tagesordnung einzuberufen.

11.3.3    Die Einladung zu der weiteren Versammlung muß einen Hinweis auf die erleichterte Beschlußfähigkeit (Abs. 11.3.6) haben. Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlußfähig.

11.4    Beschlußfassung

11.4.1.1    Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von mindestens 3 der Anwesenden ordentlichen Mitgliedern ist schriftlich und geheim abzustimmen.

11.4.1.2    Zu einem Beschluß, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder erforderlich.

11.4.1.3    Zur Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins(§41 BGB) ist eine Mehrheit von 3/4 der erschienenenMitglieder erforderlich.

11.4.1.4    Bei der Abstimmung für die Inhalte der §§ 11.4.1.2 und 11.4.1.3 wird es keine Stimmenthaltungen geben. Es wird nur mit "Ja" oder "Nein" abgestimmt.

11.5    Beurkundung der Versammlungsbeschlüssen

11.5.1.1    Über die in der Versammlung gefaßten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen.

11.5.1.2    Die Niederschrift ist von dem Vorsitzenden der Versammlung zu unterschreiben. Wenn mehrere Vorsitzende tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter die ganze Niederschrift.

11.5.1.3    Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.

13.0    AUFLÖSUNG DES VEREINS

13.1    Der Verein kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung (vgl.§11.4.1.4) aufgelöst werden). Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand (§11.1 der Satzung).

13.2    Bei Aufhebung oder Auflösung des Vereins oder bei Wegfall ihres bisherigen Zwecks fällt das nach Erfüllen aller Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen an:

Universität, GHH-Essen

          Die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

Urschriftlich unterschrieben von den folgenden neun Gründungsmitgliedern

Essen, 16. April 2002

(in alphabetischer Rheihenfolge):

Dr.med. Sevgi Erdenen

Dr. Uwe Kirstein

Frau Helene Mahnert-Lueg

Herr Ünal Nas

Herr Dr. Halis Özkan

Herr Reinhard Platzer

Frau Ina Seeberg

Herr Oylar Saguner

Herr Dr.med. Haluk Şenuysal

Herr Dr.med. Oktay Tuğ